Die Burg Hardegg als Namensgeber 


Der Name Hardegg geht vermutlich auf den Erbauer der Burg Hardegg zurück.
Dieser, Luitold II. aus dem bayerischen Geschlecht der Grafen von Pleyn, erbaute im frühen 12. Jahrhundert eine Burg an der Thaya, und zwar in einer Schleife des Flusses, einer sogenannten "harten Ecke". Nun war es damals üblich, den Stammsitznamen zum Familiennamen zu machen und so konnten sich die Lehensherren der Burg Hardegg (ca. 10 km nordwestlich von Retz) nunmehr Grafen von Hardegg nennen.

Die älteste, heute noch vorhandene, urkundliche Erfassung stammt aus dem Jahre 1188 und führt ebendiesen Luitold II. als "Comes de Hardek" an. Danach wechselte die Grafschaft mehrfach den Eigentümer und fiel mangels zahlungskräftiger Interessenten zurück an die Habsburger. Kaiser Maximilian I. verkaufte (!) sie schließlich laut Urkunde vom 28. März 1495 an Heinrich Prueschenk, einen direkten Vorfahren der heutigen Familie Hardegg.

In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde in einer Periode wirtschaftlicher Schwäche die Burg von den Grafen Hardegg verkauft. Heute ist sie auch als Ruine noch imposant und ein touristischer Geheimtip im malerischen Thayatal.


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SCHLOSSWEINGUT GRAF HARDEGG
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